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Raas und Umgebung: Das Hochplateau „Natz/Schabs“

nah, natur pur, vielfältig…

Das verträumte Dorf Raas mit ca. 550 Einwohnern befindet sich im südlichen Teil des Hochplateaus auf einer Höhe von 824 m.

Die Filialkirche St. Ägidius

Die Filialkirche St. Ägidius in Raas ist ein spätgotischer Bau und wurde unter dem Erbauer Thomas Maurer im Jahre 1532 vollendet.
Allerdings ist eine frühere Kirche schon um 1173 geweiht worden. Die Inneneinrichtung ist neugotisch und stammt aus dem Jahre 1880.Auf dem Hochaltar ist der Hl. Ägidius zu sehen, der Patron der Kirche und der Beschützer für den Weinbau. Jedes Jahr wird ihm deshalb am 1. September eine erste frühreife Traube an die Hand gehängt.
Neben der Ägidiuskirche befindet sich die Heilig-Grabkapelle. Diese wurde zu Ehren des Hl. Grabes Christi erbaut. Sie ist mit geschnitzten Figuren des Leidens Christi, mit einem schönen Kruzifix und mit verstellbaren Altar versehen. Im Turm hängen zwei winzige Glöcklein. Sie werden vor allem geläutet, wenn ein gefährliches Gewitter droht.

Die Kirche von Raas Die Ägidiuskirche Viele Möglichkeiten in Raas

Ägidifeier

Um 1850 befand sich die Kirche in Raas in großer Feuergefahr. Da gelobten die Raasner Bauern, jedes Jahr am Ägiditag den Armen Brot zu spenden. Die Kirche wurde gerettet und die Brotspende eingeführt.
Dieser Brauch wurde lange Zeit aufrechterhalten. Doch mit der Zeit vermeinte man, nun sei es genug und hörte mit der Brotspende auf. Sofort kamen Missernten.
Da führte man die Kornspende nach einigen Jahren wieder ein. Seither wurde sie jedes Jahr durchgeführt, auch in den schweren Zeiten der großen Weltkriege, als die Bauern selbst zu wenig Brot hatten. Jeder Bauer gab diverse Kilo Korn und jedes Jahr kam einer an die Reihe das Brot zu backen.
Nur alle 16 Jahre traf es einen Bauer. Von diesem Gebäck bekommt nun der Nachbar zuerst einige frische Brote, den sogenannten „Warmen Stoaß“. Jeder weitere Bauer erhält fünf Brote als „Koster“, der Messner 20, der Totengräber 30. Darüber hinaus darf der „Augidibauer“ eine schöne Anzahl der Brote für sich behalten, die er dann am Ägidiabend den Dorfleuten unentgeltlich serviert, wenn sie in seine Stube kommen, um richtig zu feiern.
Ab 1974 übernahm die örtliche Feuerwehr diesen Brauch der Brotverteilung. Heute gehen Sie von Haus zu Haus, um eine kleine Geldspende für den Ägidiustag zu bekommen.

Das Biotop Raier Moos in Raas

Das Raier Moos hat eine Größe von 10 ha. Vor ca. 12.000 Jahren bildete sich auf tonhaltigen Eismoränen ein von Quellen gespeister See. Auf dem Waldelebichl und in Pfahlbauten siedelten die ersten Ureinwohner. Im Jahre 1426 schenkte der Tiroler Herzog Friedrich dem Kloster Neustift die Fischereirechte. Später verlandete der See, auch infolge von Wasserableitungen, zu einem Moor. Seit 1986 ist das Raier Moos ein geschütztes Biotop. Schilf, Rohrkolben, Binsen und Fieberklee säumen den See. Er bietet Fröschen, Molchen und Nattern Lebensraum. Zahlreiche Zugvögel, wie Fischreiher und Störche finden hier
Ruhe und Rastplätze. Viele Beeren tragende Sträucher am Waldrand und auf Feldhecken bieten überwinternden Vögeln Nahrung. Es brüten Neuntöter, Zaunkönig und Nachtigall sowie verschiedene Grasmücken und Meisen. Die blumenreichen Trockenrasen sind ein Paradies für Grillen, Heuschrecken,
Schmetterlinge und die Gottesanbeterin.

Burg Rodenegg

Am Eingang in das Pustertal, auf der südlichen Seite, liegt die prächtige Burganlage Rodenegg. Der Zugang ist nur über eine Zugbrücke möglich. Die Burg Rodenegg, die besichtigt werden kann, ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert: Innenhof, Stuben, Waffenkammer, Bibliothek, Münz- und Gemäldesammlung, Verlies des Lauterfressers, Fresken. Darunter die bekannten Iwein- Fresken, das früheste erhaltene Zeugnis profaner, ritterlich-höfischer Kultur im deutschen Sprachraum. Sie wurden erst 1973 entdeckt. Die Fresken können auf 1200 datiert werden. Die Szenen sind beeindruckend, erstaunlich ist außerdem, dass derartige profane Wandgemälde von den damaligen geistlichen Würdenträgern überhaupt akzeptiert wurden.

Weiher Schloss Rodenegg Kloster Neustift

Kloster Neustift – Chorherrenstift Neustift-Brixen

Das Augustiner Chorherrenstift Neustift, 1142 vom Brixner Bischof Hartmann gegründet, hat seither Geschichte gemacht. Von Anfang an auch vielbesuchtes Hospiz und Raststätte für Pilger auf der Reise ins Heilige Land oder nach Rom, war das Kloster ein wichtiger Bezugspunkt im geistigen Leben Europas. Davon zeugen heute noch die berühmte, sehr umfangreiche Stiftsbibliothek, die umfangreiche Bildungstätigkeit und auch der gern besuchte Klosterkeller. Wirtschaftlich war und ist das Stift dank seiner Güter weitgehend selbstständig. Wälder, Felder und Weinberge gehörten ebenso dazu wie Sägewerk, Mühle und Weinkeller.
www.kloster-neustift.

Schneeberg – Ridnaun

Das gute Silber vom Schneeberg‘ wurde bereits 1235 im Bozner Notarsbuch erwähnt und erst 1980 wurde der Schneeberg vollständig stillgelegt. Es war die größte Blei- und Zinklagerstätte Tirols. Zu besichtigen sind das Museum, der Schaustollen, die Erzaufbereitungsanlage und weitere Ausstellungsräume.
www.bergbaumuseum.it

Kloster Säben – Klausen

Der Säbener Berg und sein Kloster verdienen wegen ihrer Archäologie, Geschichte und Kunst große Aufmerksamkeit. Auf Säben soll auf jeden Fall die Marienkapelle, die Liebfrauenkirche, die Klosterkirche, der Jubiläumsbrunnen und die Heiligkreuzkirche besucht werden. Überall sind Kunst, Frömmigkeit, Pietät und maßvolle Askese harmonisch ausbalanciert. Allerdings sind ob der Weltabgeschiedenheit der Benediktinerinnen vom gesamten Baukomplex des Klosters Säben nur wenige Räumlichkeiten zugänglich.
Die Kirche, die auf der Spitze der Felskuppe liegt, erreicht man über einen Treppenaufgang. Früher war sie Palastkapelle der bischöflichen Burg und steht auf den Fundamenten einer frühchristlichen Doppelkirche. Die Kirche wird oft der Dom Bischofs Inguins genannt, der sie als Gotteshaus auf der Anhöhe über Klausen erbauen ließ. Ihre heutige Form erhielt sie um das Jahr 1679.

Kloster Säben Skigebiet Plose Die Geisler

Plose Skigebiet und Wanderparadies

Liftanlagen
  • Umlaufbahn Plose ab St. Andrä Tel. 0472 200 433
  • Seilbahn Mühlbach/Meransen Talstation Tel. 0472 849 712 Bergstation Tel. 0472 520 158
  • Kabinenbahn Meransen/Gitschberg Tel. 0472 520 322
  • Kabinenbahn Jochtal Tel. 0472 547 113
Schwimmbad
  • Hallen- & Freischwimmbad Acquarena, Altenmarktgasse 28b, Brixen www.acquarena.com Tel. 0472 823 670
  • Freischwimmbad Mühlbach Tel. 0472 849 510
  • Erlebnisbad ‚Spaßbad Klausen Tel. 0472 846 126
  • Freischwimmbad Feldthurns Tel. 0472 857 917

Kostproben Südtiroler Lebens

Wie wär‘s mit Törggelen?

Wenn der Herbst das Land in sein prächtigstes Farbenkleid bettet, golden und anregend, und der Duft von gebratenen Kastanien die Luft erfüllt, ja, dann ist Törggele-Zeit. Zeit den ‚“Nuien“ zu verkosten, den jungen Wein. Bauern, Gasthöfe und Buschenschenken laden dazu ein, nach dem Wandern
zuzukehren und gemütlich zu genießen: jungen Wein, süßen Most, auf Holzkohlenglut geröstete Kastanien … Dazu Speck, Kraut und so manche andere typische Köstlichkeiten; oft garniert mit echter Hausmusik und einem fröhlich gesungenen Liedchen.

Ja, so gesehen zählt auch jene köstliche Stimmung zu den Spezialitäten des Törggelen, die die Gesetze der Zeit aufhebt. Sie scheint dann still zu stehen und vergeht dann wie im Fluge.
Apropos: der Name Törggelen leitet sich von der mächtigen Traubenpresse ab, der Torkel. Und nicht etwa von der Gehweise nach allzu ausgiebigem Genuss…

Aquarena Törggelen Kreuzgang in Brixen

Dom und Domkreuzgang Brixen

Die erste Domkirche, die 1174 einem Brand zum Opfer fiel, wird auf den Beginn des 10. Jahrhunderts zurückdatiert. Der Dom strahlt im Inneren eine monumentale, barocke Atmosphäre aus.
Kraftvoll wirken die Deckenmalereien von Paul Troger aus Welsberg auf die Kirchenbesucher.
Neben dem Hochaltar sind noch acht Seitenaltäre, die allein schon wegen der bekannten Namen der Stifter die Bedeutung und Mannigfaltigkeit dieser Basilika verdeutlichen.
Das Kulturjuwel von Brixen par excellance ist der Domkreuzgang, der an den Dom anschließt. Es handelt sich hierbei um einen der bedeutendsten kunsthistorischen Schätze. Die Anlage geht auf das 10. Jahrhundert zurück.
Der Brixner Kreuzgang mit seinen Arkaden und Fresken, von denen die meisten auf das 14. Und 15. Jahrhundert zu datieren sind, ist das Herzstück des Dombezirkes.

Diözesan- und Krippenmuseum Hofburg Brixen

Seit 1976 befindet sich das 1901 gegründete Diözesanmuseum in der Hofburg in Brixen. Die Hofburg, nach 1250 als Residenz der Fürstbischöfe von Brixen erbaut, diente bis 1964 als Bischofssitz. Die Kunstabteilung zeigt in Plastik, Malerei und Kunstgewerbe die Entwicklung sakralen Kunstschaffens
von der Romanik bis zur Moderne. Überregionale Bedeutung haben die reiche Sammlung romanischer Kruzifixe und Madonnen, die Vielfalt gotischer Skultpuren und Tafelbilder, ergänzt durch mittelalterliche Handschriften

.

Pharmaziemuseum Brixen

Neu ist das Pharmaziemuseum, wo Sie besondere Ausstellungsstücke rund um die Herstellung von Arzneimitteln besichtigen können. www.pharmazie.it
Landesmuseum für Jagd und Fischerei

Schloss Wolfsthurn in Mareit

Einziges reines Barockschloss Südtirols. Dioramen, Gemälde, Waffen, herrliche Gobelins und originale Möbel derer von Sternbach. Kindererlebnisraum.. Infos unter Tel. (0039) 0472 758 121

Landesbergbaumuseum Schneeberg

Museum in Ridnaun/Maiern mit Schaustollen Umfassender Einblick in 800 Jahre Bergbau (behindertengerecht ausgebaut).
Infos unter Tel. (0039) 0472 656 364
www.bergbaumuseum.it

Krippenmuseum Pharmaziemuseum Christkindlmarkt in Brixen

Entfernungen ab Raas:
  • Brenner 45 km
  • Brixen 9 km
  • Bruneck 35 km
  • Bozen 50 km
  • Meran 80 km
  • Sterzing 30 km
  • Reschen 145 km
  • Plose 25 km
  • Gitschberg 20 km
  • Vals 20 km
  • Cortina d`Ampezzo 85 km
  • Gardasee / Riva 150 km
  • Verona 210 km
  • Venedig 300 km
  • Innsbruck 80 km
  • Lienz 100 km
  • Salzburg 270 km
  • Wien 550 km
  • München 240 km
  • Zürich 400 km
  • Flughafen Bozen 55 km
  • Flughafen Innsbruck 80 km
  • Flughafen München 280 km
  • Flughafen Verona/Villafranca 190 km